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Die Linke in der Krise –
Reflexionen der Sozialproteste 2010
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Erwerbslosengruppen und soziale Initiativen haben im Herbst 2010 gegen Hartz IV-Kürzungen, Gesundheitsprogramme und Sparpakete protestiert: Eine bundesweite Erwerbslosendemostration in Oldenburg am 10.Oktober 2010 wurde von den Betroffenen positiv eingeschätzt.
Versuche, Aktionen des zivilen Ungehorsams wie Blockaden auf soziale Bewegungen zu übertragen, waren weniger erfolgreich. Eine für den 18. Oktober in Frankfurt/Man geplante Bankenblockade war wegen mangelnder Resonanz abgesagt worden. Auch die Bundestagbelagerung am 26.November kam über symbolischen Charakter nicht hinaus.
Warum bleiben in Deutschland soziale Proteste anders als in Frankreich und Großbritannien begrenzt? Ist die Mehrheit der Lohnabhängigen und Erwerbslosen in Deutschland so schwer zu mobilisieren, weil sie der Meinung sind, das Opfer für den Standort Deutschland gebracht werden müssen? Wie soll es im nächsten Jahr weiter mit den Sozialprotesten gehen?
Darüber wollen wir am Roten Abend am 5. Januar diskutieren. Kurze Inputs kommen von den Soziologen und Mitglied der anarchosyndikalistischen Freien ArbeiterInnen Union (FAU) Holger Marcks, Michael Prütz vom Berliner Anti-Krisenbündnis und N.N. von der Gruppe Theorie und Praxis (TOP).
Roter Abend der internationalen KommunistInnen: Mittwoch, 05. Januar 2011 ab 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.
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