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Pressemitteilung des Bündnisses "Wir zahlen nicht für eure Krise"
zur Demonstration "Sparpaket stoppen"
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Etwa 4000 Menschen haben am 26.11.2010 im Zentrum Berlins gegen die Verabschiedung
des Sparpakets der Bundesregierung protestiert. Aufgerufen hatte das
Bündnis"Wir zahlen nicht für eure Krise", bestehend aus linken Gruppen,
Erwerbslosenorganisationen, Ver.di-Berlin, der Partei DieLinke, Attac und
anderen sozialpolitisch aktiven Gruppen und Einzelpersonen. Einer
Schülerdemonstration mit etwa 1000 Teilnehmern stieß nach der
Auftaktkundgebung zur Demonstration.
Christina Kaindl, Sprecherin des Bündnisses, erklärte: "In Anbetracht von Terrorhysterie, massiver Behinderung des Zugangs zur Demonstration und
der Verlegung der Demonstrationsroute vom Bundestag weg, werten wir die Teilnehmerzahl als Erfolg. Die unsoziale Kürzungspolitik der
Bundesregierung blieb nicht unwidersprochen. Die Demonstration war auch ein
Zeichen gegen die Versuche, das Demonstrationsrecht einzuschränken."
Hunderte Teilnehmer der Demonstration versuchten weiterhin in Sichtweite
des Bundestages ihre Ablehnung durch Zeigen roter Abstimmungskarten zu artikulieren. Nur durch ein massives Polizeiaufgebot konnte die Abstimmung
störungsfrei durchgeführt werden.
Im Anschluss an die Demonstration belagerterten über 500 Demonstrationsteilnehmer die CDU-Zentrale und führten eine symbolische
Abstimmung durch. Die Polizei beendete durch unverhältnismäßig hartes
Vorgehen diese Spontandemonstration.
Es wurden insgesamt 17 Personen festgenommen.
"Der Bundestag war von mehrfachen Sicherheitszäunen und Polizeiketten
abgeschirmt - ein Symbol für die Isolierung der Regierung von den
Interessen der Bevölkerung," erklärte Michael Prütz vom Bündnis.
Für Rückfragen stehen wir zur Verfügung
E-Mail: sparpaket-stoppen[at]gmx.net
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